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Jun 23, 20261
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Rangnick beklagt Fehlentscheidungen nach 0:2-Niederlage gegen Argentinien bei der WM
Österreichs Teamchef Ralf Rangnick kritisierte nach der 0:2-Niederlage gegen Argentinien bei der WM strittige Schiedsrichterentscheidungen und eine aus seiner Sicht inkonsistente VAR-Nutzung, lobte aber die Leistung seiner Mannschaft. Lionel Messi erzielte beide Tore für den Titelverteidiger. Österreich braucht im letzten Gruppenspiel gegen Algerien mindestens einen Punkt für den Einzug ins Sechzehntelfinale.



Quick Facts
Who
Ralf Rangnick
What
Österreich verlor 0:2 gegen Argentinien
When
Montag, 22. Juni 2026 (Spieltag)
Where
Dallas Stadium, Dallas
- Österreich verlor 0:2 gegen Argentinien
- Rangnick kritisierte VAR-Entscheidungen
- Messi erzielte beide Tore und vergab einen Elfmeter
- Österreich braucht im letzten Gruppenspiel gegen Algerien mindestens einen Punkt
- Ralf Rangnick
Österreichs Fußball-Teamchef Ralf Rangnick hat nach der 0:2-Niederlage seiner Mannschaft gegen Argentinien im Dallas Stadium bei der Weltmeisterschaft eine gemischte Bilanz gezogen. Während er die Leistung seiner Spieler über weite Strecken als positiv bewertete, kritisierte er deutlich zwei strittige Szenen, insbesondere die Nichtüberprüfung eines vermeintlichen Fouls an Xaver Schlager vor dem ersten Gegentor durch den Video Assistant Referee (VAR).
Argentiniens Superstar Lionel Messi erzielte beide Treffer für den amtierenden Weltmeister und baute damit seinen WM-Rekord als Torschützenkönig weiter aus. Rangnick würdigte Messi als „den besten Spieler, den es jemals gegeben hat“, zeigte sich jedoch verärgert über die Entstehung der Gegentore. Das 0:2 resultierte aus einem Konter, nachdem Österreich zuvor zweimal die Chance verpasst hatte, den Ball gefährlich auf das argentinische Tor zu bringen.
Besonders das 0:1 sorgte für Diskussionen. Laut Rangnick ging dem Treffer ein klares Foul an Mittelfeldspieler Xaver Schlager voraus, das der Schiedsrichter und der VAR nicht ahndeten. „Da hätte ich mir gewünscht, dass der Vierte Offizielle den Schiedsrichter bittet, sich die Szene noch einmal anzuschauen“, erklärte der Deutsche. Er betonte, dass er seit 15 Jahren ein Befürworter der Videotechnologie sei, diese aber konsequent und sinnvoll eingesetzt werden müsse.
Immerhin vergab Messi einen Elfmeter, was Österreich kurzzeitig Auftrieb gab. Rangnick lobte den Mut seines Teams, insbesondere im Ballbesitz, und bedauerte vergebene Chancen, etwa durch Patrick Wimmer per Kopf. „Am Schluss hat alles auf ein 0:1 oder 1:1 hingedeutet“, resümierte er. Österreich benötigt nun im letzten Gruppenspiel am Sonntag in Kansas City gegen Algerien mindestens einen Punkt, um den Einzug ins Sechzehntelfinale zu sichern. „Es ist von Vorteil, das letzte Gruppenspiel zu haben und genau zu wissen, was benötigt wird“, so Rangnick.
Why This Matters
This match result puts Austria in a must-win-or-draw scenario against Algeria to advance, highlighting the high stakes of World Cup group stage football. Rangnick's public critique of VAR could influence future refereeing discussions and underscores the pressure on teams in tight qualification races.
Timeline & Sources
Jun 22, 2026
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