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Jun 16, 20261
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Bezirksvertretung in Margareten genehmigt umstrittene Umgestaltung der Rüdigergasse mit knapper Mehrheit
Die Bezirksvertretung in Wien-Margareten hat am 16. Juni mit 20 zu 19 Stimmen die Umgestaltung der Rüdigergasse genehmigt. Das 1,125 Millionen Euro teure Projekt sieht den Abbau von Parkplätzen vor, um enge Straßen und Gehsteige zu verbessern. Trotz Protesten von Anrainern und einem abgelehnten Antrag auf Bürgerbeteiligung wird das Vorhaben nun umgesetzt.





Quick Facts
Who
Bezirksvertretung Margareten
What
Umgestaltung der Rüdigergasse beschlossen
When
16. Juni 2026
Where
Rüdigergasse
- Umgestaltung der Rüdigergasse beschlossen
- Parkplätze werden gestrichen
- Dringlichkeitsantrag der SPÖ auf neues Bürgerbeteiligungsverfahren abgelehnt
- Freigabe von 1,125 Millionen Euro aus dem Bezirksbudget
- Bezirksvertretung Margareten
Die Bezirksvertretung in Wien-Margareten hat am 16. Juni mit knapper Mehrheit die Umgestaltung der Rüdigergasse beschlossen, obwohl das Projekt stark umstritten ist. Für das 1,125 Millionen Euro teure Vorhaben stimmten Grüne, Neos und KPÖ/Links, dagegen SPÖ, FPÖ und ÖVP. Ausschlaggebend für den Beschluss war eine entschuldigte Abwesenheit in den Reihen der SPÖ.
Die Bezirksvorstehung sieht vor, in der Rüdigergasse einen Großteil der Parkplätze zu streichen, um die enge Fahrbahn und Gehsteige zu verbessern. Hintergrund sind regelmäßige Probleme: Größere Fahrzeuge bleiben auf der engen Straße stecken, Autospiegel werden an parkenden Autos abgefahren, und auf den schmalen Gehsteigen passen Kinderwagen nicht durch.
Dutzende Anrainerinnen und Anrainer hatten gegen die Pläne mobil gemacht und forderten eine neue Bürgerbeteiligung. Die SPÖ brachte in der Sitzung einen Dringlichkeitsantrag ein, das Projekt auszusetzen und ein neues Beteiligungsverfahren zu starten. Der Antrag wurde jedoch mehrheitlich nicht zugelassen. Auch die ÖVP schlug informell eine Bürgerbefragung vor, die jedoch nicht aufgegriffen wurde.
Trotz des Widerstands gilt die Freigabe der Bezirksgelder nun als beschlossen, sodass die Umgestaltung wie geplant umgesetzt wird. Die Investition wird aus dem Bezirksbudget finanziert. Zahlreiche Anrainer verfolgten die Sitzung, in der die Entscheidung fiel.
Why This Matters
This decision sets a precedent for urban planning conflicts in Vienna, showing how narrow majorities can push through controversial projects. For local residents, it directly affects daily life: fewer parking spaces but potentially safer streets. For policy watchers, it highlights the role of absenteeism in tipping close votes.
Timeline & Sources
Jun 16, 2026
WireBezirksvertretungssitzung in Margareten; Abstimmung über Umgestaltung der Rüdigergasse; Dringlichkeitsantrag der SPÖ abgelehnt; Freigabe von 1,125 Millionen Euro beschlossen